LEBENSWEGE


LEBENSWEGE • Rob Scholte Klasse

Theo Bilka, SiGi Böttcher, Jeongmoon Choi, Thom de Bock, Reinhard Doubrawa, Bertram Eiche, Chrissi Fleischmann, Sebastian Fleiter, Peter Goettler, Simone Häckel, Valerie Jacopin, Carolin Kallert, Jens Kloppmann, Takashi Kuribayashi, Katrin Leitner, Ute Lindner, Jenny Michel, Christina Möll, Alexander Nier, Manuela Osterburg, Walter Peter, Riekus, Chistiane Schilling, Rob Scholte, SpringerParker, Anne Vieten, Philipp Weber, Matthias Weidmann, Bettina Weiß, Xiao Yang/Jan Kucharzik

Eröffnung: 14. Juli 2018 um 19 Uhr 
Ausstellung: 15.-29. Juli 2018
Öffnungszeiten: 11-18 Uhr 
Montags geschlossen

Der niederländische Künstler Rob Scholte sorgte nicht nur mit seiner Teilnahme an der d8 1987 in Kassel für Aufsehen – als Hochschullehrer unterrichtete er von 1991-1998 an der Kasseler Kunsthochschule und prägte damit eine ganze Generation Studierender.

Aus Anlass des 20-jährigen Jubiläums seit Scholtes Professur in Kassel eröffnet am 14. Juli 2018 um 19 Uhr eine Ausstellung in den Räumen des Kasseler Kunstvereins, die sich mit den Lebenswegen auseinandersetzt, die seine ehemaligen Schüler*innen und er seitdem genommen haben.

Obwohl Rob Scholte nur kurze Zeit in Kassel tätig war, hat er eine überdurchschnittliche Zahl von Studierenden ausgebildet. Davon sind nicht alle Künstler und Künstlerinnen geworden oder noch heute tätig. In dieser Ausstellung geht es um die Lebenswege sowohl von aktiven und nicht aktiven ehemaligen Kunststudent*innen, die sich mit ihrer Kunst und ihren biografischen Entwicklungen präsentieren. Das Hauptaugenmerk soll auf einer Präsentation der künstlerischen Arbeiten liegen, aber auch das Ausscheiden aus der Kunst derjenigen, die nicht mehr aktiv tätig sind, beleuchten.

Da sich die Arbeiten der Künstler*innen in einem breit gefächerten Spektrum voneinander unterscheiden, werden in der Ausstellung Malerei, Fotografie, Installation, Bildhauerei und Video vertreten sein. In dieser Ausstellung begegnen sich Rob Scholte und seine ehemaligen Kunststudent*innen ebenbürtig und auf Augenhöhe wieder, das Professoren/Schülerverhältnis ist aufgehoben. Kunstwissenschaftlich begleitet wird das Projekt von Ursula Panhans-Bühler, die von 1994 bis 2009 als Professorin für Kunstgeschichte an der Kunsthochschule Kassel tätig war und die Einführungsrede halten wird.

Projektorganisation: Sigi Böttcher. 
Kuratorium: Ursula Panhans-Bühler, Rob Scholte, Sigi Böttcher
Foto: Sigi Böttcher, Katrin Leitner