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__Vermittlung
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Geschichte
Der Kasseler Kunstverein wurde 1835 gegründet und ist mit seiner
500 qm großen Ausstellungsfläche im Museum Fridericianum mitten
im Herzen der Stadt präsent.
Das Programm wird von einem ehrenamtlich arbeitenden Vorstand entwickelt
und realisiert, der ambitioniert und unbeeindruckt von begrenzten finanziellen
Mitteln (Mitgliederbeiträge, städtische Zuschüssse und
private Spenden) versucht, den aktuellen Stand der Kunst in wichtigen
Beispielen vorzustellen. Spätestens seit den zwanziger Jahren, als
Arnold Bode mit Hilfe des Kunstvereins schon Ausstellungen von documenta-Format
erprobte, schlug das Herz der Verantwortlichen ganz für die Avantgarde.
Seit der ersten documenta 1955 wird die Weltausstellung zur Herausforderung
und nolens volens zur Messlatte für die Programmgestaltung.
1997 hat Bernhard Balkenhol (Kunsthochschule Kassel) den Vorsitz des Kasseler
Kunstvereins übernommen und damit Prof. Heiner Georgsdorf nach zehnjähriger
Amtszeit abgelöst. |