Kasseler Kunstverein

Kasseler Kunstverein e. V. _ Fridericianum Friedrichsplatz 18 _ 34117 Kassel _ Telefon [0561] 771169 _ Fax [0561] 779421
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Veranstaltungen im Kasseler Kunstverein:

Advent

Langsam gehen die Lichter aus, erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier … dann steht der Umzug vor der Tür. Zugegeben, das klingt nicht ganz so warm, beschreibt aber ganz treffend, warum wir bis Weihnachten noch einmal die Heizung aufdrehen. Wir haben einen Adventskranz von vier leuchtenden Veranstaltungen gebunden, zu denen wir Sie ganz herzlich einladen.
29.11.2012: aggrobatik - Modenschau (20 Uhr) und Verkauf
06.12.2012: Filmprogramm der Trickfilmklasse der Kunsthochschule Kassel
13.12.2012: 19 Uhr - Performance Axel Kretschmer
20.12.2012: Alles muß raus - Versteigerung/Verkauf um 19 Uhr
Bei Glühwein, Lebkuchen und Musik öffnen wir an diesen Terminen unseren mit Editionen, Katalogen, Künstlerbüchern, Objekten und Multiples neu bestückten KunstVereinsLaden jeweils von 17 - 22 Uhr für sie.

 

 

Montag, 03.09.2012, 19 UhrNiedringhaus
Künstlergespräch: Die Fotojournalistin Anja Niedringhaus im Gespräch mit dem Kunsthistoriker Jean-Christophe Ammann.
Ort: Kunsthochschule Kassel, Menzelstr. 13-15, Hörsaal
Sonderöffnungszeiten der Ausstellung am 03.09.: 14-24 Uhr

 

Die Fotojournalistin Anja Niedringhaus (*1965 in Höxter, Westfalen) fotografiert seit 2002 als teilnehmende Kriegsberichterstatterin im Auftrag der Agentur „Associated Press (AP)“. Als eine der wenigen Frauen im Bereich der Krisenfotografie begleitet sie Soldaten während ihrer Einsätze an die Front(en) und dokumentiert das Leben und Sterben der Menschen im Ausnahmezustand militärischer Auseinandersetzungen. Ihre Fotos zeigen den Schrecken ebenso wie den Alltag des Krieges, die Zerstörungen ebenso wie ein Bemühen um Würde und Normalität. Auf diese Weise sind die Fotografien mehr als bloße Dokumente, sie sind immer und in erster Linie Bilder menschlicher Existenz. Ob aus Kroatien, Serbien, Kosovo, Bosnien, Irak, Afghanistan, Libyen oder Israel, seit 20 Jahren erscheinen ihre Fotos weltweit in Tageszeitungen, Zeitschriften und auf den Titelseiten und prägen so unser Bild von Krisen und Kriegen. „Immer steht der Mensch im Vordergrund: Soldaten, eine strapazierte Zivilbevölkerung, Gefangene. Erschöpfung, Verzweiflung oder Anspannung zeichnet die Gesichter, doch auch das Lachen der Kinder.“ (Jean-Christophe Ammann)

Die deutsche Fotojournalistin Anja Niedringhaus arbeitete für European Pressphoto Agency (EPA) in Frankfurt/Main. Seit 2002 ist sie für Associated Press (AP) in Genf tätig. Bei allen großen Konflikten ist die Fotojournalistin im Einsatz sowie auch für gesellschaftliche, politische und sportliche Ereignisse.

"Wenn ich es nicht fotografiere, wird es nicht bekannt." Anja Niedringhaus

Ausstellungen (Auswahl):

03.06.2012 - 13.01.2013 Fotografie Total. Werke aus der Sammlung des MMK. Frankfurt/M.
06.07. - 10.09.2012        Rencontres Internationales de la Photographie en Gaspésie. Quebec
13.06. - 17.06.2012        LUMIX Festival für jungen Fotojournalismus. Hannover
21.01. - 15.04.2012        20 Jahre Fotografie aus Kriegsgebieten. Situation Kunst (für Max Imdahl), Bochum
12.01. - 18.03.2012        Anja Niedringhaus. At War. Unternehmenszentrale der Deutschen Börse, The                              Cube, Eschborn
10.09. - 04.12.2011        Anja Niedringhaus. At War. C/O Berlin

Auszeichnungen (Auswahl):

2011  Abisag-Tüllmann-Preis
2008  Goldene Feder
2005  Pulitzerpreis für Berichterstattung aus dem Irak
2005  International Women's Media Foundation's Courage in Journalism Award (IWMF)

 

08. August, 20 Uhr: Live-PerformanceCurmano
10. August, 20 Uhr: Diskussion

 
Anlass für Billy X. Curmanos Performance im Kasseler Kunstverein ist die Präsentation des Buches Futurism’s Bastard Son – der erste catalogue raisonée über den amerikanischen Künstler.
Am 10. August wird zudem ein Gespräch zwischen Billy X. Curmano, Astrid Seme (Gestaltung) und Thomas Geiger (Herausgeber) über das Buch und das zweischneidige Verhältnis von Performancekunst und dessen Dokumentation stattfinden.

Billy X. Curmano:
Er ist der einzige Mensch, der nachweislich von sich behaupten kann, den gesamten Mississippi entlang geschwommen zu sein. Er hat sich im Rahmen einer großen trauer- und Auferstehungsfeier im „New Orleans Style“ drei Tage lang lebendig beerdigen lassen, um die Kunst in die Totenwelt zu bringen. Er hat sich in einem Tigerkäfig eingesperrt, um gegen die unmenschliche Behandlung von Kriegsgefangenen in Vietnam zu protestieren. Paradiesvogel? Exzentriker? Kompletter Irrer? Billy X. Curmano wird sich freuen, wenn Sie selbst entscheiden (Mary Beth Crain, LA Weekly, 1999)

 

 

 

 

Mittwoch, 15. August, 19 UhrKunstpost
Die fliegende Kunstpost
Kunstaktion mit Christine Bänninger und Peti Wiskemann

Das Künstlerpaar Christine Bänninger und Peti Wiskemann aus Zürich  kommt mit ihrer «fliegenden Kunstpost» nach Kassel. Am Mittwoch, 15. August um 19 Uhr starten die Malerin und der Zeichner ihre Aktion im Kunstvereinsheim. Auf jeder Postkarte wird einmal gezeichnet und einmal gemalt. So produziert das Duo viele kleine, spontane Werke durch den Abend. Die Postkarten können gleich gekauft, beschrieben, frankiert und in der fliegenden Post aufgegeben werden.

Christine Bänninger und Peti Wiskemann waren schon einmal zu Gast im Kunstvereinsheim. 2007 zeigte das Paar ihren Dokumentarfilm «Heimat-lebenslänglich», begleitet von einer Kunstaktion. 2001 absolvierten sie ein Gastsemester an der Kunsthochschule Kassel bei Prof. Dorothee von Windheim.
Seit 1996 entwickelt das Künstlerpaar regelmäßig gemeinsame Kunstaktionen.

 

 

 

 

 

KunstpoistKunstpost

 

 

 

Freitag, 20. Juli,  19 Uhr
Martin Schwarz  „Sedimente der Nacht – Belichtungen und Wörterspuren“
Buchpremiere

SchmidtSchwarz

 

Samstag, 14. Juli, 19 Uhr
Max Christian Graeff  „Künstlerbücher als Abschreibungsobjekte“
Performativer Vortrag

Graeff

 

Ich bau mir jetzt ne Villa...
... die Stadt

ein Projekt von Susanne Bayer mit der Werkgruppe der Herberge zur Heimat e.V.
Ausstellungsdauer: 27. Juni bis 9. Juli 2010
geöffnet täglich von 18 - 24 Uhr

Tilmann Burrichter, Frank Camin, Frank Heidrich, Harald Henke, Mohamud Hussein
Klaus Kuchenbecker , Dejan Novakovic , Karl- Heinz- Schmidt, Volker Tiede
Ulrich Winkler

Bewohner eines Wohnheims für wohnungslose Menschen bauen Häuser aus  gebranntem Ton und Holz. In Gestalt ihrer Häuser formulieren sie  Erinnerungen, Wünsche, Vorstellungen und Hoffnungen. So entsteht allmählich  eine Stadt aus
sehr persönlichen Gebäuden, die dann wie ein Modell zur Stadtentwicklung aufgebaut werden.
Dazu sind Interviews  und  Kommentare der Beteiligten zu hören.

Mittwoch, 27. Juni 2012 um 19 Uhr Ausstellungseröffnung mit einer Einführung der Berliner Architektin Beate Heyne

Donnerstag, 05. Juli 2012 um 19 Uhr: Gesprächsrunde mit C. Nolda (Stadtbaurat), M. Ladleif (Architekt), K. Makowski (Herberge zur Heimat e.V.), S. Bayer und Mitgliedern der Werkgruppe

 

 

 
Einrichtfest am Samstag, 19. Mai 2012, 18 UhrEinrichtfest

Um der großen Dame documenta das Fridericianum ganz zu überlassen hat der Kasseler Kunstverein sein KunstVereinsHeim vorübergehend in der Werner-Hilpert-Str. 23 eingerichtet. Und wie es bei einem Umzug so ist, leben wir eine Zeit lang provisorisch und aus dem Koffer. So haben wir die drei ehemaligen Läden – einer davon war bezeichnenderweise ein Reisebüro –  nur provisorisch übernommen: Sie, die Besucher, treten ein in einen komplex eingerichteten Umzugskarton, der unseren Kunstvereinsladen und das Büro enthält. Von dort aus gelangen sie in den Treffpunkt, dessen Wände mit Malervlies ausgeschlagen sind. Auf der anderen Seite des Hauseingangs finden sie den dritten Laden, den eine große Bildertransportkiste ausfüllt. In ihr werden wir unser Programm >>>t>>r>a>n s zeigen, 7 jeweils 10-tägige Ausstellungen sehr unterschiedlicher Künstler/innen.


Am Samstag, den 19. Mai um 18 Uhr – bei Rotlicht und noch ganz ohne Ausstellung – ist Einrichtfest. Sie sind herzlich eingeladen.


Idee und Realisation für das KunstVereinsHeim hatten – neben dem Vorstand – Werner Demme und Meinrad Ladleif.

 

25. Oktober 2011, 19 UhrBode

Arnold-Bode-Preis 2011 an Goshka Macuga

Die diesjährige Vergabe des Arnold-Bode-Preises wird am 25. Oktober 2011 um 19:00 Uhr in den Räumen des Kunstvereins im Museum Fridericianum stattfinden.

Die Laudatio hält die künstlerische Leiterin der dOCUMENTA (13) Carolyn Christov-Bakargiev.

Dem Kuratorium der Arnold-Bode-Stiftung gehören derzeit an:
Heiner Georgsdorf (Vorsitzender), Carolyn Christov-Bakargiev, E. R. Nele, geb. Bode,
Dr. Klaus Lukas und Alfred Nemeczek. Ehrenvorsitzender des Gremiums ist Karl-Oskar Blase.

Die Verleihung der renommierten Auszeichnung erinnert dieses Mal in besonderem Maße daran, dass Arnold Bode ein innovativer Ausstellungsmacher war. Mit der documenta beschritt er neue Wege in der Inszenierung von Kunstwerken und erschloss so für ein großes Publikum den Zugang zur zeitgenössischen Kunst. In diesem Jahr hat das Kuratorium sich für die 1967 in Polen geborene und in London lebende Goshka Macuga entschieden. Im Fokus ihres Interesses steht die Ausstellung als spezifische Plattform der Moderne, als eine ihr wesensgemäße Institution, als der Ort, wo sich die individuelle künstlerische Produktion der öffentlichen Wahrnehmung und ihren kulturell und politisch determinierten Einflüssen aussetzt. Mit Entschiedenheit geht Goshka Macuga der Frage nach, welche Wechselwirkungen zwischen Kunstwerk, Raum, Zeit und Gesellschaft bestehen oder entstehen können.

Sie bedient sich dabei je nach Anforderung ganz unterschiedlicher Medien wie Skulptur, Installation, Ausstellungsdesign und Photographie – und ebenso souverän der verschiedenen Disziplinen wie Kunstherstellen, Kuratieren, Kunstgeschichte, Ethnologie, Psychologie und Esoterik.

Ihre raumgreifenden Installationen, minimalisiert in Form und Ausstattung, aber von nachhaltiger Bildwirkung, sind voll von Verweisen auf Vergangenheit und Gegenwart - und laden das Publikum zur aktiven Teilnahme ein, wenn zum Beispiel in der Londoner Whitechapel Gallery ein Wandteppich nach Picasso's Gemälde Guernica aus dem UN-Hauptquatier mit einem kreisförmigen Konferenztisch kombiniert wird, der den Besuchern Diskussionsrunden ermöglicht, um die Geschichtshaltigkeit und Aktualität eines exponierten Kunstwerks zu erforschen.

Goshka Macuga hat sich in wenigen Jahren durch internationale Ausstellungsbeteiligungen (Shortlist Turner Prize, London 2008; Biennale, Venedig 2009) und Einzelausstellungen in renommierten europäischen und amerikanischen Ausstellungshäusern einen Namen gemacht. Im Walker Art Center, Minneapolis, USA, fand kürzlich ihre erste Einzelausstellung in einem Museum statt. In der Ausstellung „Geheimgesellschaften – Secret Societies“ in der Schirn Kunsthalle Frankfurt ist zur Zeit ihre Arbeit „Somnambulist“ zu sehen. An der dOCUMENTA (13) im nächsten Jahr wird sie teilnehmen.

Das Kuratorium würdigt mit der Preisvergabe eine Künstlerin, die klug und eloquent in wissenschaftlich recherchierten und visuell kongenial umgesetzten Ausstellungsprojekten, Versuchsanordnungen gleich, den komplexen kulturellen und sozialen Kontext auslotet, in dem Künstler und Publikum agieren. Zitat: „Zugleich haben wir es aber auch mit autonomen Kunstwerken von suggestiver Klarheit zu tun, weil sie sich kunstimmanenter Selbstbespiegelung und pädagogischer Attitüde verweigern. Das ist die besondere künstlerische Leistung von Goshka Macuga.“

29. Oktober 2011, 18 Uhr
Kasseler Kunstpreis 2011 der Dr. Wolfgang Zippel-Stiftung

Der mit 7.500 Euro dotierte  Kasseler Kunstpreis 2011 im Bereich Musik geht an Thomas Höhl. Der 23jährige studiert seit 2007 Lehramt mit den Fächern Musik und Französisch an der Universität Kassel. Darüber hinaus gilt sein Interesse bereits seit langem der Komposition. Seit Jahren komponiert Thomas Höhl Filmmusiken und setzt sich seit einiger Zeit auch intensiv mit dem jungen Medium Videospielmusik auseinander. So hat er beispielsweise den ersten deutschen Wikipedia-Artikel über Videospielmusik verfasst. Die große Bandbreite seiner künstlerischen Möglichkeiten zeigt Thomas Höhl ebenso beim Komponieren von interaktiven Musikstücken, womit er im Februar d. J. äußerst erfolgreich den internationalen Videospielmusik-Wettbewerb  „Game Developers Conference Composer Challenge 2011“ bestritten hat.

Für den Bereich der Bildenden Kunst wird Daniela Witzel mit dem Kasseler Kunstpreis 2011 ausgezeichnet und erhält ebenfalls ein Preisgeld in Höhe von 7.500 Euro. Die im Jahr 1984 geborene Künstlerin studiert seit 2004 in Kassel. Nach dem erfolgreich absolvierten Studium für das Lehramt an Gymnasien für die Fächer Kunst und Mathematik wendetet sie sich 2008 an der Kunsthochschule Kassel dem Studium der Visuellen Kommunikation zu. Die Willingshausen-Stipendiatin überzeugt durch ihre kreative Motivfindung und ein breites Spektrum spannender Arbeiten. Dabei ist sie nicht auf ein Genre festgelegt. In mutiger und innovativer Arbeitsweise setzt sie sowohl mit Stiftarbeiten als auch mit Collagen, Buchillustrationen, Gebrauchsgrafik und Installationen überzeugende Akzente. Mit diesen Arbeiten machte sie bereits in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen auf sich aufmerksam.

Die Preisverleihung wird am 29. Oktober 2011 um 18:00 Uhr in den Räumen des Kasseler Kunstvereins im Fridericianum stattfinden.

 

 
07. Oktober 2011, 20 Uhr

Eröffnungskonzert des 3. Minimal Music Festivals

Anja Losinger (Schweiz)
"The Five Elements" (mit Xala II und Marimba/ Percussion)

Ania Losinger tanzt und spielt auf dem ersten Bodenxylophon der Welt: Xala. Sie kreierte dieses Unikat 1998/99 zusammen mit dem Instrumentenbauer Hamper von Niederhäusern. Im Zentrum von Mats Esers Instrumentarium steht die Marimba, erweitert mit verschiedenen Trommeln, Becken und asiatischen Gongs. Der Zusammenklang der beiden Instrumente offenbart ein breites Spektrum; von poetisch leiser Kammermusik bis hin zu magisch orchestraler Kraft.

Die fünf Elemente oder Wandlungsphasen
Beide Künstler hegen ein großes Interesse für Zyklen und polymetrische Rhythmen sowie deren Wirkung und Aussagekraft. Im Zyklus der fünf Elemente oder fünf Wandlungsphasen, die in der chinesischen Medizin und Natur-Philosophie ihren Ursprung haben, finden Ania Losinger und Mats Eser eine inspirierende Vorlage zu ihrer Komposition.
Die Musik folgt darin dem kreisförmigen Zyklus.
Jedes der fünf Elemente repräsentiert bestimmte Energien und Prinzipien der Wandlungsphasen. Dies bildet die rhythmisch-metrische Grundgestalt von The Five Elements. Die fünf Elemente sind Holz (für Frühling, Morgen, sauer etc.), Feuer (für Sommer, Mittag, bitter, etc.), Erde (für Nachsommer, Nachmittag, süß etc.), Metall (für Herbst, Abend, scharf etc.) und Wasser (für Winter, Nacht, salzig etc.). Diese Zuordnungen beeinflussen die Klangfarbe, Bewegung und Dynamik der Musik- und Tanzperformance.
Mit finanzieller Unterstützung von Pro Helvetia (Kompositionsauftrag). 

http://www.minimal-music-festival.de/index.php

 

02. September 2011, 19 UhrMarx

Ausstellungseröffnung Stefan Marx - Todenhausen

Frühstart vor der Museumsnacht: Wir laden zur Ausstellungseröffnung am 02.09.2011 um 19 Uhr ein. Unter dem Titel „Todenhausen“, mit dem Hinweis auf seinen Herkunftsort, zeigt Stefan Marx im Kasseler Kunstverein in einem Crossover originale Zeichnungen und Gemälde, Künstlerbücher, Plakate und Plattencover, Flaggen und Banner. Der Kunstvereinsladen wird dabei temporär zur Filiale des „smallville shop“ Hamburg.

Die Eröffnungsrede hält Florian Waldvogel, Direktor des Hamburger Kunstvereins und die musikalische Untermaltung des Abends übernimmt Peter Kersten aka Lawrence von Dial Records.
http://www.dial-rec.de/

 

12. - 17. Juli 2011
Spielsalon - Festival der AutorenspieleSpielsalon

Die Ausstellung ist vom 13. - 17. Juli täglich von 11 - 20 Uhr geöffnet

Dienstag, 12. Juli, 19:00 Uhr: Eröffnung der Ausstellung

Donnerstag, 14. Juli
11 Uhr: Vortrag Paolo Pedercini
14 Uhr: Vortrag Exonemo
16 Uhr: Vortrag Eddo Stern
18 Uhr: Podiumsdiskussion
22 Uhr: Party präsentiert von Tokonoma in der Galerie Loyal

Freitag, 15. Juli:
11 Uhr: Vortrag Marcel A. Casasola Merkle
13 Uhr: Vortrag Björn Knafla
15-18 Uhr: Unity Workshop

Detaillierte Informationen unter www.spielsalonkassel.de

 

01. Juli, ab 19 Uhr
Die »Null« und U.n.e.n.d.l.i.c.h.k.e.i.t.Null

19 Uhr: »Gedanken zur Null« - ein Vortrag von Prof. Dr. Wolfram Koepf, Professor für Computational Mathematics an der Universität Kassel, zum Thema Null und Unendlichkeit in der Mathematik

"Warum hatten die Menschen lange Zeit Angst vor der Null, warum ist die Null so wichtig? Wenn das Weltall endlich ist, wozu benötigen die Mathematiker die Unendlichkeit?"

20 Uhr: »Tanz den Wurm« - Lukas Thiele, Johannes Rieder und Nils Knoblich erzeugen Live Visuals mit Mikroskopen und (unendliche) Beats

 

 

 

 

 

 

 

 

29. Mai, 17 Uhr

Künstlergespräch mit Mar Vicente
 
28. Mai, 19 UhrKunststoff
Kunst Stoff
Begegnung von Mode und Kunst

Unter diesem Motto findet ab 19 Uhr eine Kuratorenführung von Meinrad Ladleif durch die Ausstellung „Dimensionen der Malerei“ von Mar Vicente statt.

Wir inszenieren ein Zusammenspiel von Mar Vicentes Kunst, die nicht zuletzt durch klare Formen, Licht, Farbe und Farbreflexlionen besticht und Mode, der die Lust an Farben und Formen ebenso zugrunde liegt.

Neben Kunst und Mode bieten wir Ihnen Musik, Getränke und Raum für interessante Begegnungen.

 

 


25. März, 19 Uhr
Abendveranstaltung
Mensch Stefan, nicht verschwinden!
Ein Schweizer Abend von Stefan Kurt



Als Sonderveranstaltung innerhalb seiner aktuellen Ausstellung im Kasseler Kunstverein lädt Stefan Kurt zu einen Schweizer Abend. Es geht um den Alltagswahnsinn in Wort und Bild, Film und Ton. Absurde Handlungen stellen das Leben selbst auf die Probe und stellen Fragen über das Dasein selbst. Das zweistündige Filmprogramm wird durch original Schweizer Spezialitäten ergänzt.

 

 
 

 

27. Februar, 17 Uhrunzweifelhaft licht
Finissage der Ausstellung „undoubtedly/unzweifelhaft“

Der Kasseler Kunstverein lädt ein zur Finissage seiner Ausstellung „undoubtedly/unzweifelhaft“ – Slawomir Elsner / Martin Werthmann. Sie beginnt mit einer kurzen Führung durch den Kurator Bernhard Balkenhol.

Anschließend wird Dr. Barbara Scheuermann, Berlin, ein Künstlergespräch mit Martin Werthmann führen.

Zum Abschluß zeigen wir einen Animationsfilm, der von der Trickfilmklasse der Kunsthochschule Kassel
unter Leitung der neuen Professorin Martina Bramkamp in der Ausstellung gedreht wurde.

 

 
 
 
13. März, 11.30 UhrEröffnung
Eröffnung der Ausstellung Stefan Kurt - Arbeiten 2006-2011

„5 vor 012“ heißt das Ausstellungsprogramm des Kasseler Kunstvereins, das im Jahre 2011 jeweils fünf künstlerische Einzelpositionen präsentieren wird.

Stefan Kurt (geb. 1959 in Bern) eröffnet diese Ausstellungsreihe mit Arbeiten aus den letzten Jahren.
Bekannt als Schauspieler und Archivar von Geräuschen und Tönen, war Stefan Kurt bereits bei unserem documenta-Programm im „Kunstvereinsheim“ vor vier Jahren mit einem Auftritt vertreten.
Seine bildnerischen Arbeiten werden in dieser Ausstellung erstmals öffentlich präsentiert.
Dabei schöpft Stefan Kurt aus seinem umfangreichen Fotoarchiv der letzten 20 Jahre.

Vor dem Erfinden kommt das Finden: Stefan Kurt nutzt fotografische Strukturen, elementare Organismen und
vielfältige Zeichen, um Beschaffenheiten zusammenwirken zu lassen. Auf seinen Reisen und an Drehorten dokumentiert er in einer Art Fototagebuch seine Weltsichten. Die Elemente seines Bildarchivs werden zu Schichten und Kombinationen räumlich über- und ineinander gewebt, um neue Organismen entstehen zu lassen. Diese werden farblich weiter überarbeitet zu digitalen Foto-Collagen im Sinne von Kafkas „man fotografiert Dinge, um sie aus dem Sinn zu verschenken“.

 
 
15. Februar, 19 UhrEinladung
Fragen zur Kulturpolitik - Im Gespräch mit den Kasseler Oberbürgermeisterkandidaten:


Betram Hilgen, SPD
Ernst Wegener, CDU
Dr. Andreas Jürgens, Die Grünen
Kai Böddinghaus, Die Linke
Bernd Häfner, freie Wählergemeinschaft
Olaf Peterssen, Piratenpartei

unter der Moderation von Werner Fritsch, HNA, stehen folgende Themen auf der Tagesordnung:

Freie Szene
Documenta- und Szeeman-Archiv
Brüder Grimm
Kassel - Stadt der Musik
Stadtjubiläum 2013

 

 

Schachmatt
12. Februar 2011, 14 Uhr

Schach matt - öffentliches Schachturnier des Schachbezirks Nordhessen

Der Kasseler Kunstverein lädt ein zu einem offenen Schachturnier in der Ausstellung „undoubtedly/unzweifelhaft“. Anlass ist die Installation von Martin Werthmann, die aus 12 x 12 Schachspielen mit insgesamt 4608 Figuren besteht, die zu einem unüberschaubaren Spielfeld zusammengefügt wurden. Werthmann stellt die Frage, was passiert, wenn man die Grenzen all dieser „Königreiche“ und ihres bisher begrenzten Wettkampfes aufhebt, ohne die Hierarchien der Figuren und deren Bewegungs- und Angriffsmöglichkeiten zu verändern.

Jeder gegen jeden ist deshalb die Regel im Schachturnier, das der Kasseler Kunstverein mit dem Schachbezirk Nordhessen veranstaltet. 20 Schachbretter stehen dafür bereit. Dem ersten bis dritten Preisträger winken eine einjährige kostenlose Mitgliedschaft im Kasseler Kunstverein, dem Sieger neben dem sportlichen Ruhm auch eine Edition, die Martin Werthmann zu dieser Arbeit herausgegeben hat. 

Höhepunkt und Ende des Turniers ist der Versuch der vier Besten, auf einem vierfachen Schachspiel gegeneinander zu spielen. Damit soll nicht nur die Installation Martin Werthmanns wörtlich genommen werden, sondern auch an den Ursprung des Schachspiels erinnert werden. Denn es wird vermutet, dass unser heutiges Schach sich aus dem „Chaturanga“ entwickelt hat, das man in Nordindien mit vier Personen spielte und das über Persien und später dann über die Araber nach Europa gelangte. 

Anmeldungen für das Turnier bitte an die Geschäftsstelle des Kasseler Kunstvereins, T 0561.771169 oder info@kasselerkunstverein.de.  Eine TeilnehmerInnengebühr wird nicht erhoben. Der Eintritt in die Veranstaltung ist frei.

 
25. Januar 2011, 19 Uhr alchemie

Alchemie und Kunst

Ein Gespräch zwischen Prof. Dr. Ursula Panhans-Bühler, Kunstwissenschaftlerin, und Dr.Rainer Werthmann, Chemiker

Der Kasseler Kunstverein lädt zu einem interdisziplinären Gespräch über das Verhältnis von Alchemie und Kunst ein. Anlass ist die Installation von Martin Werthmann in der Ausstellung „undoubtedly/unzweifelhaft“, in der der Künstler seinen Atem über einen chemischen Prozess in Kohle verwandelt hat, die dann unter ungeheurem Druck zu einem Diamanten geformt wurde. Diese „Transmutation“, wie das die Alchemie nennt, ist hier metaphorisch gemeint, ein Statement über die Tätigkeit und den Wert des Künstlers und der Kunst.

Paracelsus (1493-1540) verstand den Alchemisten als einen Künstler, der versucht, die Stoffe der Natur so zu verwandeln, dass sie dem Menschen Werkstoff und Werkzeug werden und dass sie ihm seine Gesundheit erhalten. Die Alchemie als Wegbereiter der Naturwissenschaft wie der Medizin und Pharmazie wollte vielleicht den Stein der Weisen finden aber nicht einfach alles zu Gold machen, wie man ihr nachsagt, um das Perpetuum Mobile des Reichtums zu erfinden, sondern eine naturwissenschaftliche wie -philosophische Forschung, der wir immerhin neben vielem Anderen das Porzellan, das Schwarzpulver und zum Teil auch die Fotografie zu verdanken haben.

Über die alchemistischen Dimensionen von Kunst und Naturwissenschaft, über deren gesellschaftliche, politische, philosophische und religiöse Aspekte unterhalten sich Prof. Dr. Ursula Panhans-Bühler, Kunstwissenschaftlerin, und Dr. Rainer Werthmann, Chemiker.

 

 

 

 

 

 



on_demandon demand

Performance-Dinner 175 Jahre Kasseler Kunstverein

19. November 2010
Einlass 18 Uhr
Beginn 19 Uhr

Arno Arts, NL

Matthias Schamp, D

Jens Thomas, D

Max Christian Graeff, CH

itz (Romina Abate / Aki Carstens / Susanne Wagner), D

-> Zum HNA Artikel vom 21.11.2010

175 Jahre Kasseler Kunstverein sind eigentlich schon Performance genug. Ein gutes Essen aus diesem Anlass zu inszenieren und zu genießen, auch. Wir setzen noch eins drauf und bieten on demand „richtige“ Performances den ganzen Abend lang, bis zum Abwinken – wenn Sie mitmachen.

International gestandene ältere wie auch sehr junge Künstler/innen stehen für Sie bereit und können den ganzen Abend über von Ihnern gebucht werden. Denn auf Ihrer Karte am Tisch stehen nicht die Speisen zur Wahl – mit dem Menü werden Sie einfach laufend bedient – sondern die Namen der Künstlerinnen und Künstler und die Titel der Performances. Sie können sie entweder persönlich für sich ganz alleine, für den ganzen Tisch oder auf die Bühne für alle ordern. Keine Angst! Damit Sie wissen, auf was Sie sich einlassen, beginnt der Abend „auf Kosten des Hauses“ mit einer Eröffnungsperformance auf der Bühne.

Das alles kann es leider nicht umsonst geben – aber es ist äußerst preiswert:

Für den Eintritt und das abendliche 6 Gänge Menü berechnen wir 25 € pro Person.

Performances können sie für symbolträchtige Preise von 1,75€ ganz privat, für 5,71€ an den ganzen Tisch und für 17,50€ auf die Bühne für alle ordern.

 

 

 

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Öffnungszeiten: Dienstag - Sonntag 11.00 bis 17.00 Uhr, Donnerstag 11 - 20 Uhr_ www.kasselerkunstverein.de _ info@kasselerkunstverein.de
Girokonto: 59381 _ Kasseler Sparkasse _ BLZ 520 503 53