Judith Seng - #Alliances

Eine Aktion zur Eröffnung des Projekts.

 

Machen Sie mit:
Gründen Sie Ihren Wunschverein oder liken Sie einen der vorgeschlagenen Vereine!

Zu den Öffnungszeiten kann die Installation von Judith Seng weiterhin genutzt werden.

Wer am 15. Februar zur Eröffnung der Ausstellung „<3 wetransform“ den Kasseler Kunstverein betrat, wurde schon im Foyer vom Team der Künstlerin Judith Seng mit der Aussage „Nur registrierte Gruppen dürfen die Ausstellung betreten“ konfrontiert. Im Eingangsbereich der Ausstellungsräume konnten sich die Besucher*innen mit mindestens sechs anderen Anwesenden zu einer Vereinsgründung zusammenschließen. Die Ziele des Vereins wurden auf Tafeln festgehalten, die in der Ausstellung zu sehen sind. Aber auch während der Ausstellung können Gruppen ab sieben Personen weiterhin einen Verein gründen und ihre Botschaft für andere Besucher*innen hinterlassen oder einen der bestehenden Vereine liken.


Nehmen Sie drei Punkte und kleben Sie sie auf einen Verein Ihrer Wahl
oder nehmen Sie eine Registrierpappe und beschreiben Sie Ihren eigenen Verein!

 

Welche Bezüge eröffnen sich zwischen der Geschichte der Kunstvereine als erste bürgerschaftliche Initiativen der Kunstrezeption und den sich verändernden Strategien der Produktion, Kommunikation, Rezeption und Wirksamkeit im digitalen Zeitalter?

Vor dem Hintergrund von digitalen und analogen Formen zivilgesellschaftlichen Engagements initiiert die Aktion #Alliances sozio-materielle Dynamiken des Veröffentlichens, Versammelns, Diskutierens und Handelns in einem visuell-räumlichen, erfahrbaren Prozess. Dabei überlagern sich Strategien des globalen, vernetzten Hashtag Aktivismus mit dem lokalen, juristischen Format der Gründung eines Vereins. So eröffnet sich ein Feld zwischen Handeln und Kommunizieren, Engagement und Beobachtung, Sichtbarmachen und Aktivismus sowie Reichweite und Wirksamkeit.

In einer gemeinsamen Aktion werden Formen des zivilgesellschaftlichen Engagements erprobt, hergestellt, ausgelotet und diskutiert: als unmittelbare Erfahrung für die Teilnehmer*innen sowie als visuelle und räumlich-materielle Spuren einer übergeordneten sozio-materiellen Choreografie.

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