Vom Gegenstand zum Exponat


Vom Gegenstand zum Exponat
Tagung zu Kuration, Kunst und Szenografie in der Moderne
der Kunstwissenschaft der Kunsthochschule Kassel (Universität Kassel)

29.11. - 1.12.2019
Kasseler Kunstverein

29.11.19, 13 Uhr: Empfang und Beginn
30.11.19, 10 Uhr: Empfang und Beginn, 19:30 Uhr Vortrag Chris Dercon
31.11.19,   9 Uhr: Empfang und Beginn
Das ausführliche Programm der Panels folgt in Kürze

Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung der Bundesrepublik Deutschland und in Kooperation mit dem Kasseler Kunstverein


Die Kunstwissenschaft der Kunsthochschule Kassel (Universität Kassel) veranstaltet vom 29.11. bis 1.12.2019 in den Räumen des Kasseler Kunstvereins (Museum Fridericianum Kassel) ein dreitätiges international besetztes und öffentliches Symposium. Ausgehend von dem ‚Raum für konstruktive Kunst‘ von El Lissitzky (1926) wird das spannungsvolle Wechselspiel zwischen Kuration, Kunst und Szenografie auf insgesamt vier Panels erörtert. Während sich zwei Panels dem historischen Fallbeispiel bzw. der Szenografie widmen, werfen zwei weitere Panels grundlegende Fragen zur Kuration in der Moderne und Gegenwart auf. Durch kurze Impulsreferate sollen verschiedene Standpunkte zur Diskussion gestellt werden. 
Als Referent*innen werden anwesend sein: Daniel Bulatov, Stephen Craig, Birgit Dalbajewa, Chris Dercon, Ute Famulla, Sergej Fofanov, Maria Gough, Walter Grasskamp, Hans Dieter Huber, Mischa Kuball, Hubert Locher, HG MERZ, Roswitha Muttenthaler, Nirith Nelson, Willem Jan Renders, Peter J. Schneemann, Margarethe Vöhringer, Birgit Wiens, Luisa Ziaja.

Das Symposium ist Teil eines mehrjährigen Forschungsprojektes mit dem Titel ‚Vom Gegenstand zum Exponat. Das Verhältnis von Objekt und Inszenierung in Ausstellungen des 20. und 21. Jahrhunderts. Die Fallbeispiele Internationale Kunstausstellung 1926 in Dresden und der Raum für konstruktive Kunst von El Lissitzky’, das in Kooperation mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (Hilke Wagner, Birgit Dalbajewa) und dem Exhibition Design Institute Düsseldorf (edi, Uwe Reinhardt) durchgeführt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen des Programms ‚Sprache der Objekte‘ gefördert wird. 
    
Anlässlich der Tagung werden auch erste Ergebnisse des Forschungsprojektes gezeigt: Virtuelle Teilrekonstruktion der Internationalen Kunstausstellung Dresden 1926, virtuelle Rekonstruktion des ‚Raumes für konstruktive Kunst‘ (El Lissitzky, 1926) und szenografische Experimente des edi Düsseldorf. Darüber hinaus werden die VR-Rekonstruktion des Abstrakten Kabinetts für Hannover (Lissitzky, 1928), virtuelle Teilrekonstruktion der Ausstellung 'Film und Foto' (Stuttgart, Raum 1, 1929) und der ersten documenta sowie die virtuelle Rekonstruktion des Postrometr (Ladowski, 1926) zu sehen sein.

Projekt- und Tagungsleitung: Prof. Dr. Kai-Uwe Hemken
Projekt- und Tagungsassistenz: Simon Großpietsch M.A., Linda-Josephine Knop, M.A.
Tagungsmitarbeiterinnen: Julia Gens, Lisa-Maria Schmidt
Tagungssprache: engl./dt.
Veranstaltungsort: Kasseler Kunstverein, Friedrichsplatz 18, 34117 Kassel
Kontakt: knop@uni-kassel.de, grosspietsch@uni-kassel.de


Ein weiterer Beitrag auf der Tagung ist das szenografische Experiment Spatial Strategies des edi – Exhibition Design Institute der Hochschule Düsseldorf in Zusammenarbeit mit der Künstlerin Marta Colombo.

Spatial Strategies
Szenografisches Experiment des BMBF Forschungsprojekts „Objekt und Inszenierung – Experimentelle Szenografie“ des edi - Exhibition Design Institute der Hochschule Düsseldorf.
In Zusammenarbeit mit: Marta Colombo MA
Leitung: Dipl.-Des. Paul Wenert, Prof. Uwe J. Reinhardt MA